Königliche Hochzeit im T-Mobile-Takt

T-Mobile ist seit Längerem für originelle Werbungen bekannt. Jetzt ist der Konzern seinem Ruf erneut gerecht geworden. Mit einem Clip, der erst letzten Freitag auf YouTube freigeschaltet wurde und bis dato bereits knapp 4,2 Millionen Mal gesichtet wurde. Es handelt sich um eine Rock-Version der Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton.

Was diesen Spot so erfolgreich macht: Die gute Laune, die er verbreitet, die Ähnlichkeit der Schauspieler mit der tatsächlichen Protagonisten (tanzt hier eine Double oder die echte Camilla Parker Bowles?) und vor allem der geschickte Bezug zwischen einem aktuellen Ereignis und einer Marke mit der Tagline „One’s Life is for Sharing“.

Was an dem Spot besonders auffällt: Dass er die beworbenen Produkte und Dienstleistungen mit keinem Wort erwähnt. Muss er aber auch nicht. Zweitens, weil die meisten Leute ohnehin wissen, in welchem Geschäft T-Mobile tätig ist, und erstens weil jede Menge Artikel, die über den Werbehit berichten, ohnehin auch die neuesten Angebote des Konzerns besprechen. Die Werbung wird damit umso eleganter und effizienter.

Der rockige T-Mobile-Spot ist einem echten Hochzeitsvideo nachempfunden. Sie erinnern sich vielleicht noch an den Jill und Kevin Heinz-Spot von 2009. Das Filmchen konnte seinerzeit sage und schreibe 64 Millionen Hits verbuchen. Ob der T-Mobile-Clip diesem Erfolg nachkommen kann?

Aus der Marketing-Metrople New York:
Yvette Schwerdt

Author: y.schwerdt

Yvette Schwerdt ist Expertin für internationales Marketing mit dem Schwerpunkt Deutschland/Amerika. Sie leitet MADE-to-MARKET , New York. Die Agentur unterstützt Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum bei ihrem USA-Marktauftritt und amerikanische Firmen, die in Deutschland Geschäfte machen. In ihren Artikeln, Kolumnen und Vorträgen, referiert Yvette Schwerdt über interessante, lehrreiche Marketing News.

One thought on “Königliche Hochzeit im T-Mobile-Takt”

  1. Cooler Spot, wobei ich finde, dass T-Mobile sich ruhig noch etwas prominenter hätte einbinden können. Der Clip ist ziemlich lang, da wird spätestens nach einer Minuate weg gezappt, und von T-Mobile bleibt nichts hängen. Es fehlt vielleicht ein wenig die Spannung… Der Stil (selfmade-feeling) und die Idee sind allerdings super! Ach, und als ich in Deinem Beitrag von der rockenden Königlichkeit las, erinnerte mich das übrigens sofort an den rockenden Adel: http://www.youtube.com/watch?v=FLwnn9ZmMTY&feature=related

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