Was das neue Apple iPhone 5 fürs Mobile Marketing bedeutet

Raten Sie mal, worüber alles heute diskutiert! Bingo: Das neue iPhone 5 ist erwartungsgemäß in aller Munde. Man spricht über den Präsentationszauber, die Technologie, die Features und das Businesspotential. Wir, Marketeers, überlegen uns, wie die neue Version des populären Handys das Mobile Marketing künftig begünstigen könnte. Das neue iPhone 5 scheint in diesem Bereich nämlich Aufregendes zu verheissen. Stichworte: größerer Bildschirm und Passbook.

Marketeer freuen sich über die neue iPhone 5-Screen, die ganze vier Zoll misst und damit viel Zusatzraum für mobile Werbungen und Webseiten bereit hält. Zudem wird sich das größere Mass wohl auch im Handling bewähren. Das „Fat Finger Syndrom“ wird damit nämlich effektiv bekämpft und das Risiko von Fehlklicks minimiert. Zudem, so Kurt Hawks von mobilen Werbenetzwerk Greystripe, hätten aktuelle Studien erwiesen, dass vollseitige Werbungen fünfmal so effektiv sind wie Bannerwerbungen. Mit dem neuen, größeren Bildschirm können Unternehmen ihren Zielgruppen diese eindrucksvolleren Werbungen zuspielen.

Hohe Wellen schlägt zudem auch ein neues App. Es handelt sich um Passbook, eine digitale Brieftasche, die, in etwa, mit Google Wallet vergleichbar ist. Mit der enormen Popularität der Apple-Geräte und ihrem flächendeckenden Durchsatz dürfte diese App dem Handy-Shopping und den mobilen Coupons zum endgültigen Durchbruch verhelfen. Retailer können mit Passbook nämlich Angebote programmieren und sie dann per Email, Web oder in ihren diversen Marken-Apps verfügbar machen. Die Passbook-Angebote, etwas für Coupons oder Preisnachlässe, lassen sich mit Hilfe von geografischen Koordinaten mit bis zu zehn unterschiedlichen Locations assoziieren. Damit können Händler ihren Kunden zeitnahe Erinnerungen zusenden, etwa dass sie beim Starbucks-Laden auf den sie gerade zusteuern, ein Coupon geltend machen können. Normalerweise vergisst man, als Konsument, dass man solche Coupons hat, bis es zu spät ist, weil sie entweder schon abgelaufen sind, oder man sich nicht mehr in der Nähe des Ladens befindet. Mit der neuen App, wird diese Misstand bereinigt. Das dürfte wiederum sowohl Händlern als auch Verbrauchern taugen.

Populäre Anbieter, wie Dunkin Donuts, Baskin Robbins und Publix haben denn auch bereits Interesse an der neuen App angemeldet. Weitere Händler werden wohl bald folgen.

Manche Marketeers hatten zudem gehofft, dass das neuen iPhone auch über ein Near Field Communication (NFC) Chip verfügen würde. Mit der Technologie könnten offline Werbungen mit Verbrauchertransaktionen digital verbunden werden. Allein, NFC ist – in diesem iPhone-Durchgang – nicht enthalten. Sollte sich der Chip aber bei anderen Smartphone-Brands bewähren, so wird er wohl spätesten im iPhone 6 Eingang finden.

Aus der Marketing-Metropole New York:
Yvette Schwerdt

Author: y.schwerdt

Yvette Schwerdt ist Expertin für internationales Marketing mit dem Schwerpunkt Deutschland/Amerika. Sie leitet MADE-to-MARKET , New York. Die Agentur unterstützt Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum bei ihrem USA-Marktauftritt und amerikanische Firmen, die in Deutschland Geschäfte machen. In ihren Artikeln, Kolumnen und Vorträgen, referiert Yvette Schwerdt über interessante, lehrreiche Marketing News.

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