Emotional Analytics: die neue Zauberformel im Marketing?

RealeyesWir fotografieren, wir filmen, wir formulieren. Wir Content Marketing-Liebhaber produzieren Inhalte am laufenden Band. Stehen sie schließlich, bleibt uns nicht viel anderes übrig, als zu hoffen. Hoffen, dass die Resultate unsere Zielgruppen interessieren, faszinieren und engagieren. So war’s zumindest bislang. Jetzt wollen sich Content Marketer aber nicht mehr mit vager Hoffnung und ungenauen Methoden, wie Fokusgruppen, zufrieden geben. Sie verlangen Gewissheit. Und setzten dabei auf neue Technologien, die die emotionalen Reaktionen der Zuschauer beim Content-Konsum messen. Kein Wunder also, dass führende Medienagenturen, wie MediaCom, ihren Kunden nun anbieten, die Wirkung ihrer Unternehmensinhalte vorab, per fortschrittlicher Gesichtserkennung und –analyse zu eruieren. Zu diesem Zweck setzt MediaCom auf die Technologie von Realeyes.

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Content Marketing: kein Thema mehr!

Vor kurzem noch galt Content Marketing als das Top-Thema unserer Branche. Fans der Disziplin, mich eingeschlossen, sprachen begeistert über ihre Macht und ihr Potential. Heute ist Content Marketing kein Thema mehr. Nicht, weil sich die Kunst überholt hat, sondern weil sie sich mittlerweile als Standard im Marketing-Mix etablieren konnte. Jetzt geht es nicht mehr darum, ob man Content Marketing macht, sondern darum, wie man es besser machen kann.

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“Adaptive Content” und der neue Anspruch im Content Marketing

Ganz neu ist er nicht mehr, der Gedanke, Inhalte Plattform-übergreifend zu personalisieren. Fortschrittliche online Händler, etwa, haben nicht nur für unterschiedliche Kundenphenotypen, sondern auch für deren jeweiligen Status im Einkaufsprozess unterschiedliche Inhalte parat. Zudem passen sie diese Inhalte auch dem eingesetzten Medium an.  Trotzdem setzt sich das Konzept des “Adaptive Content” nur zögerlich durch. Schade, denn es gilt als erwiesen, dass online Besucher, die aktuell, personalisiert angesprochen werden, bis zu 10 Mal häufiger konvertieren, als andere. Warum also der Verzug?
Weil Adaptive Content strategisches und technisches Know How, sowie profundes Können und Fingerspitzengefühl in der Inhaltsproduktion voraussetzt.

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Die Taylor Swift-Spotify-Story und ihre Lehre für das Content Marketing

“Biete unsere professionellen Leistungen niemals umsonst an”, ermahnte mich dereinst ein Vorgesetzter streng. Er hatte beobachtet, wie ich einem potentiellen Kunden die Ergebnisse einer unserer aktuellen Umfragen kostenfrei weiterleiten wollte.  Als Vorleistung. Mein Boss fand das konterproduktiv. “Was man gratis bekommt, wird als wertlos empfunden”, deklarierte er.  Ob Taylor Swift der gleichen Meinung ist, da sie nun ihre Musik von Spotify, der weitgehend kostenfreien Streaming-Plattform, abgezogen hat? Eher nicht. Die Pop Sängerin weiß, wie sehr ihre Fans ihre Arbeit bewundern. Was also steckt hinter ihrem Entschluss?

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Wie Schokolade fürs Gehirn

Sie sprechen, schreiben, filmen und fotografieren. Die fleißigen Content Marketing-Fachleute produzieren Inhalte am laufenden Band. Allerdings welken viele dieser Inhalte unbeachtet und daher wirkungslos dahin. Nur wenige verschaffen sich rasch und flächendeckend Gehör. Woran genau liegt der Erfolg diese Glückspilze? An der Qualität? Sicher auch. Vor allem aber liegt es an ihrem Potential, Menschen zu faszinieren, meint Jim Davies. In seinem neuen Buch, Riveted: The Science of Why Jokes Make Us Laugh, Movies Make Us Cry, and Religion Makes Us Feel One with the Universe, erklärt der Universitätsprofessor, mit welchen Mitteln man Menschen fasziniert und liefert für seine Thesen auch gleich wissenschaftliche Beweise.

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Ja, man darf man im Content Marketing über die eigenen Produkte sprechen. Man soll sogar.

Content Marketing setzt sich, zumindest vom Konzept her, immer stärker durch.  Marketer sehen ein, dass man den heutigen Kunden nicht mehr mit plump-selbstverherrlichender Werbung überzeugen kann und setzen auf die regelmäßige Erstellung relevanter, hochwertiger Inhalte. So weit, so erfreulich. Allerdings geht der Durchsatz des Content Marketings auch mit viel Unsicherheit einher. Manche Marketer meinen, sie betreiben Content Marketing, kommen in Wirklichkeit aber nicht von der klassischen Promotionsdenke los. Manche, und von denen sei in dieser Post die Rede, fallen ins andere Extrem und scheuen sich, im Detail über ihre Produkte und ihr Angebot zu sprechen. Schade.
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Fünf (neue) Tipps für den Erfolg im Content Marketing

Die Content Marketing World fand dieses Jahr Mitte September in Cleveland, Ohio, statt und begeisterte mit einem kolossalen Rahmenprogramm in der Rock ‘n’ Roll Hall of Fame, und nicht minder kolossalen Präsentation von Experten, wie Jay Baer, Jonathan Mildenhall und natürlich Joe Pulizzi. Hier einige der wichtigsten Trends und Erfolgsratschläge, die bei der Megakonferenz besprochen wurden.

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Content Marketing – Best Practices, die Zweite: Content-Kalender aufsetzen und Inhalte kuratieren

Es geht weiter  in der Reihe Content Marketing – Best Practices. In meiner letzten Post sprachen wir darüber, dass Unternehmen ihre Denkweise umstellen und ihren Kunden  wertvollere – und weniger werbliche – Inhalte liefern sollten. Heute geht um die Konsistenz. Denn es kommt immer wieder vor, dass Unternehmen zwar von den Vorteilen des Content Marketings überzeugt sind und ein entsprechendes Programm beginnen, dann aber rasch den Schwung verlieren. „Wir haben gar nicht so viele gute Inhalte … uns fehlt die nötige Zeit… es mangelt uns an Ressourcen.“  Solche und ähnliche Aussagen hören wir immer wieder. Das Problem: Wer ein Content Marketing Programm startet, der gibt seinen Kunden auch ein Versprechen, nämlich das Versprechen, sie fortan verlässlich und regelmäßig mit hochwertigen Inhalten zu versorgen. Gerät man ins Stocken oder hört ganz auf, so verliert man das gewonnene Kundenvertrauen rasch wieder. Die guten Nachrichten: Es muss nicht so weit kommen. Es gibt nämlich gleich zwei Best Practices, die helfen die drohende Content-Dürre zu bezwingen: Die Erstellung eines Content-Kalenders und die Kuratierung von Fremdinhalten.

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