Social Shopping: lukrativ und datenträchtig

Sicher: Klamotten-Shopping online ist komfortabel und zeitsparend. Mit dem Vergnügen, im Laden gemeinsam mit Freundinnen so richtig ausgiebig zu stöbern und diverse Outfits anzuprobieren, lässt es sich aber nicht vergleichen. Das weiß auch Nathalie Massenet, die Gründerin des legendären online Modenetzwerks Net-A-Porter. Deshalb ist sie auch so sehr darauf bedacht, das Einkaufserlebnis mannigfaltig anzureichern. So wird bei Net-A-Porter jede Menge wertvoller Content angeboten, etwa Styling-Tipps, Modenews und dergleichen mehr. Jetzt hat die erfolgreiche Unternehmerin, die im letzten Jahr netto 835 Million Dollar erwirtschaftet hat, wieder etwas Neues einfallen lassen. Es handelt sich um eine eigene Social Media App, die Kunden das Einkaufen künftig weiter versüßen soll.

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Apple, mein Mann und das neue online Shopping-Verhalten  

Slide30“Apple kaufe ich prinzipiell nicht”, deklarierte mein Mann bis vor Kurzem noch kategorisch. Der Hype um die Marke war ihm zuwider. Dann schenkte ich ihm sein erstes iPhone, und er ward bekehrt. Jetzt schimpft er zwar immer noch über den Brandbuzz, trägt aber sein 6 Plus-Gerät ständig mit sich. Er steht nicht allein. Die intuitive Benutzerführung und die Phablet-Grösse haben das neue iPhone zu einem Publikumsliebling gemacht. Retailer dürfen sich freuen. Denn die beliebten Handys werden jetzt auch oft und gerne zum mobilen Stöbern und Shoppen genutzt, wie eine aktuelle Studie von IBM Digital Analytics Benchmark verdeutlicht.

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Lucky goes eCommerce. Weitere Glückspilze dürften folgen.

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Die digitale Revolution ging gar unsanft mit Zeitschriften um. Viele fegte sie einfach gnadenlos vom Markt, anderen verpasste sie ein blaues Auge. Selbst die Shopping-Bibel Lucky, die sich lange wacker hatte halten können, kämpft letztens ums Überleben. Die Werbeeinnahmen des Conde Nast-Titels sind dieses Jahr wieder um 14% gefallen. Jetzt hat sich der Mutterverlag aber eine ungewöhnliche Lösung für das in Bedrängnis geratene Blatt einfallen lassen. Die Print- und Digital-Komponenten von Lucky werden mit der eCommerce-Plattform von BeachMint zusammengeführt und in ein eigenständiges Unternehmen integriert. Aber 2015 können Leser dann alles, was sie in der Zeitschrift sehen, auch direkt bei Lucky kaufen.

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Wie Medien wieder profitabel werden können

Lange galt sie als der seriösen Medien eisernste Grundsatzregel, die klare Trennung zwischen Werbung und Redaktion. Jetzt kommt sie ins Wanken. Die bekanntlich arg-bedrängte Medienbranche sucht nämlich nach neuen, lukrativen Erwerbsquellen. Gut, sie greift dabei nicht direkt auf die Werbung, sondern – und viele finden das noch bedenklicher – auf den Vertrieb zu. Ja wirklich. Führende Publikationen bauen jetzt eine Ecommerce-Funktionalität in ihre Artikel ein. Interessierte Leser werden damit umgehend zu online Käufern und lassen auch bei Verlagen endlich wieder die Kassen klingeln.

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Die Vorteile des Omni-Channel Handels

 

In meiner letzten Post habe ich erklärt, warum Retailer jetzt auf die Multi-Channel Integration setzen müssen. Jetzt möchte ich zeigen, warum sie auch entsprechend handeln wollen. Die synergetische Verbindung diverser Absatzkanäle bietet nämlich eine Reihe von Vorteilen. Allen voran steigert sie die Profitabilität. Forrester Research hat ermittelt, dass Omni-Channel Kunden drei Mal so gewinnträchtig sind, wie ihre Single-Channel Pendants. Das liegt daran, dass Händler mit der Verschmelzung der Absatzkanäle sowohl Einnahmen steigern als auch Kosten senken.

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Ist Multi-Channel Integration wie Teenager-Sex?

Rein theoretisch ist vielen Händlern die Bedeutung der Multi-Channel Integration, sprich der synergetischen Verknüpfung unterschiedlicher Absatzkanäle, wie online, mobile und Laden, sehr wohl bewußt. Schließlich wollen sie ihren Kunden eine Plattform-übergreifend nahtlose , konsistente Einkaufserfahrung bieten. Allein mit der Umsetzung klappt es meist noch nicht so richtig. In einer aktuellen Studie der Forschungsunternehmens RSR hielten 100% der Befragten die Konsolidierung der Shoppingerfahrung für dringend vonnöten, aber nur 32% gaben an, sie hätten sie de facto auch in ihrem Unternehmen eingeführt.  Die Situation veranlasst nun so manche Beobachter, in Anlehnung an einen nicht mehr ganz neuen Witz, zu fragen, was die Multichannel Integration und der Teenager-Sex gemeinsam hätten. Ihre Antwort:

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Warum Pinterest Facebook bald überholen könnte

Facebook hat eine Milliarde User und endlich wieder gute News. Ein unerwartet starkes drittes Quartal mit vielversprechenden Einnahmezuwächsen aus der mobilen Werbung hat dem Social Media-King kürzlich einen langersehnten Aufschwung im Aktienpreis beschert. Überhaupt scheint die Führungsposition von Facebook im Social Media Umfeld unanfechtbar. Laut einer neuen Studie von ComScore  ist das Zuckerbergsche Netzwerk mit 150 Millionen Usern im Monat die Nummer vier in der Liste der meistbesuchten, amerikanischen Websites. Trotzdem meinen Experten, wie Eric Jackson, im Forbes Magazin, dass sich Facebook ausgerechnet vor Pinterest — in selbiger Studie mit 25 Millionen monatlichen Usern an 50. Stelle — fürchten muss. Der Grund: Das virtuelle Pinnwand-System ist offenbar besser fürs Business.

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Traditionelle Einzelhändler sagen Internet-Konkurrenten in den USA den Kampf an

Fotoquelle: Piotr Galas

Online Retailer, wie Amazon, machen traditionellen Händlern seit geraumer Zeit die Hölle heiß. Schließlich ziehen die Internet-Giganten immer mehr Kunden mit Shopping-Komfort und attraktiven Preisen in ihren Bann. Jetzt wollen Ladenketten nicht mehr tatenlos zusehen, wie ihre Klientel entschwindet. Wie die New York Times berichtet, gehen sie deshalb gezielt in die Offensive und lassen sich im Kampf gegen ihre online Wettbewerber eine ganze Menge clevere Maßnahmen einfallen.

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Erfolgs- und Qualifizierungspotentiale in E-Commerce

Der Montag nach dem langen Thanksgiving Wochenende gilt in Amerika als der größte online Shopping-Tag des Jahres. Retail-Websites locken mit Megadiscounts und diversen Specials Deals und der zunehmend vernetzte US-Konsument greift immer beherzter zu. Dieses Jahr hat sich der Cyber Monday für online Businesses denn auch besonders erfreulich entwickelt: Er konnte, mit einem Gesamtumsatz von über einer Milliarde Dollar, sogar erstmals sein offline Pendant, den Black Friday, deutlich übertreffen. Aber obwohl sich online Shopping in Amerika rasch flächendeckend durchsetzt, scheint das Angebot, zu Wünschen übrig zu lassen. Jedenfalls hat Google bei einer kürzlich durchgeführten Twitter-Umfrage noch beträchtliche Qualifizierungspotentiale ermittelt. Continue reading “Erfolgs- und Qualifizierungspotentiale in E-Commerce”

Google macht Mode. Google?

Wer hätte das gedacht? Google steigt ins Modebusiness ein. Letzten Mittwoch schaltete der Internetgigant einen kolossalen online Shopping Site für Bekleidung und Accessoires frei. Was an Boutiques.com besticht? Der Eintrag nutzt Expertenwissen und ausgereifte Lernalgorithmen, um Usern eine maßgeschneiderte Shopping-Erfahrung zu bieten. Ein paar Basisvorschläge, ein paar gezielte Fragen, ein paar wohlgesetzte Klicks… und schon weiß das schlaue System, ob Sie Klassisches oder Verspieltes, Lässiges oder Elegantes bevorzugen. Und es wartet mit einem entsprechend individualisierten Megaangebot auf.

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