Quo Vadis Content Marketing

Landin_on_Tallinn_Ulemiste_(TLL)Bevor wir von der Zukunft des Content Marketings sprechen, erst Mal ein Wort zur Gegenwart. Laut einer Studie des CMO Councils, fließen heute 26% der amerikanischen Marketingbudgets in die vielgelobte Disziplin. 26%! Unglaublich wenn man bedenkt, dass Content Marketing von wenigen Jahren noch ein Fremdwort war und einer klaren Definition bedurfte. Die rasante Entwicklung ist sowohl für Kunden als auch für Marketer erfreulich. Für Kunden, weil sie wirklich wertvolle Inhalte bekommen; und für Marketer weil sie Sinnvolles produzieren und Erträge steigern. Allerdings hat der Siegeszug des Content Marketings auch einen Preis. Denn je mehr gute Inhalte es gibt, desto schwieriger wird es, sich von der Konkurrenz abzusetzen. Hier deshalb ein paar Tipps, worauf es Zukunft zu achten gilt.

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Content Marketing 2015: menschlich & mobil, dezentralisiert & personalisiert

Content Marketing ist längt zum festen Bestandteil – und häufig auch zum Herzstück –des modernen Marketing-Mix geworden. Gemeinsam investierten denn US-Unternehmen im Vorjahr mehr als 135 Milliarden Dollar in die edle Disziplin. Allein, je mehr Content Marketing-Fans auf den fahrenden Zug aufspringen, desto schwieriger wird es für den einzelnen, sich von der schwellenden Masse abzuheben. Wie es trotzdem gelingen könnte, erklären anerkannte Experten in einem Blog des New Yorker Content Marketing-Lieferanten NewsCred. Continue reading “Content Marketing 2015: menschlich & mobil, dezentralisiert & personalisiert”

Was steckt hinter dem m-Commerce Boom?

In den letzten Jahren haben sich unsere Shopping-Gewohnheiten grundlegend verändert. Ursprünglich kauften wir alltägliche Gebrauchsartikel, wie Küchenrollen, Weichspüler und Schoko-Riegel mit Nussfüllung noch im Laden ein. Dann wechselten wir zu online Shopping und freuten uns über den Komfort. Jetzt schwören wir auf mobile und „google.express“. Wir starten den Einkaufsprozess meist am Handy, wann es uns gerade einfällt, etwa Morgens in der Subway oder Abends im Kino, füllen den Warenkorb, wenn notwendig, ganz nahtlos daheim am Tablet weiter auf, und bekommen alles wenig später frei Haus geliefert. Dass google.express bei der Zusammenstellung unserer Order in Windeseile diverse Großmärkte „abklappert“ und uns damit eine Stange Geld spart, macht das Einkaufserlebnis nochmals um Vieles erfreulicher. Mit unserer Vorliebe für m-Commerce liegen wir, im Übrigen, ganz im Trend. Wie eine neue Studie von Custora zeigt, hat sich mobile Shopping nämlich in den letzten vier Jahren zu einer 50 Milliarden Dollar-Industrie entwickelt. Interessant ist dabei auch, welche Marketingdisziplin den m-Commerce Boom antreibt.

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Die 3×5 Qualifikationen erfolgreicher Marketing-Nachwuchstalente

Gestern kam ich mit rauchendem Kopf vom DevOps Summit im Jakob Javits Center in New York heim. Den ganzen Tag über sprachen Vortragende über den rasanten Wandel im Verbraucherverhalten und dem kulturellen Paradigmenwechsel, den dieser Wandel in den diversen Unternehmensfeldern erforderlich macht. Natürlich galt mein erster Gedanke dem Marketing. Schließlich ist auch hier [fast] nichts mehr so, wie gestern, und die Vertreter der Zunft müssen sich umstellen. Kürzlich ist eConsultancy der Frage nachgegangen, welche Qualifikationen der Marketingprofi der Zukunft vorweisen muss. Ergebnis: Breitangelegte Fähigkeiten, wie strategische Denke, und spezifisches Know-How, wie Mobile Marketing oder Content Marketing, bleiben wichtig. Eine viel wesentlichere Rolle als bisher spielen aber die sogenannten Soft Skills, sprich die Persönlichkeit und die soziale Kompetenz der angehenden Marketer. Denn, so die Teilnehmer an der Umfrage, auch die beste Kampagne, wird künftig nur punkten, wenn sie der neuen Businesskultur entspricht und Team-übergreifend getragen wird.

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Über Millenials, Mobile und das Marketing von Morgen

Wer noch Zweifel am bevorstehenden Siegeszug von Mobile hegt, der sollte sich die Resultate einer Studie von IPG Media Lab und YuMe zu Gemüte führen. Die Studie  untersucht das Medienverhalten der Millenials und deckt interessante Trends auf. Beispiel: Millenials verzichten zunehmend auf TV. Im Vorjahr allein schwand der Fernsehkonsum der heute 18-24-Jährigen um 10%. Dafür legen die Jugendlichen in Sachen Mobile mächtig zu. Rund 35% gucken sich Videos am liebsten am Handy und am Tablet an; für TV entscheiden sich hingegen nur knapp 10%. Dass die Millenials ihr Handy vorziehen, bedeutet aber nicht, dass sie die meiste Zeit unterwegs sind. Im Gegenteil: Ganze 99% gucken Videos am liebsten daheim auf ihrem Smartphone. Unglaublich, sagen Sie? Es kommt noch unglaublicher:

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Die Technologie rast voran. Das Marketing hinkt nach.

New York steht wieder mal im Brennpunkt des Weltinteresses. Neben der UNO-Vollversammlung finden gegenwärtig im Big Apple auch Industriekonferenzen statt. Die allgemeine Öffentlichkeit ist, ob des lästigen Verkehrsgeschehens und der Extra-Sicherheitsmaßnahmen, mehr als genervt. Marketeers lässt das aber kalt. Sie freuen sich nämlich über die Advertising Week, die jährlich im Herbst in New York abgehalten wird und mit hochkarätigen Veranstaltungen und Präsentationen aufwartet. Viel Interesse generierte unter anderem auch der Vortrag von Josh Chasin. Der Chief Research Officer von comScore erzählte bei der OMMA Mobile-Konferenz letzten Montag nämlich über eine neue Studie, die der gegenwärtigen Nutzung mobiler Geräte auf den Grund geht.

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Facebook schwört auf Mobile und setzt dabei ausgerechnet auf TV

Es soll weder ein App noch ein Betriebssystem sein, das neue Facebook “Home,” und schon gar kein neues Gerät. Vielmehr will Zuckerberg, die gängigen Android-Handys in ein “großartig-einfaches, soziales  Instrument” verwandeln und Usern umgehenden Zugang zu ihrer gesamten Facebook-Erfahrung vermitteln, sobald sie ihr mobiles Telefon einschalten. Gut, Marc McClusky vom Wired Magazin nennt das neue Facebook Phone etwas verächtlich ein “Apperating System” und sein Kollege Mat Honan spricht von einem “Triumph der Mittelmäßigkeit” wohl weil die eigentliche Hardware weder neu noch revolutionär ist. Trotzdem sind die meisten Beobachter überzeugt: Mit dem neuen Facebook-Home kann der heutige Social Media King auch zu einem Top-Player im mobile Markt mutieren. Entscheidend für den künftigen Erfolg ist natürlich die Reaktion des Publikums. Und die will Zuckerberg jetzt ausgerechnet mit einer TV-Werbekampagne positiv beeinflussen. Es ist die erste für Facebook, und sie ist offensichtlich noch nicht startklar, obwohl Ausschnitte bereits auf der gestrigen Pressekonferenz gezeigt wurden. Hier aber ein YouTube-Werbevideo, das Facebook gestern life geschaltet hat.


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Mobile: das Herzstück von Crossmedia Marketing

Wie gut ist Ihr mobile Marketing? Wenn Sie eine objektive Antwort auf diese Frage bekommen wollen, dann sollten Sie sich an Forrester Research halten. Das Marktforschungsunternehmen hat kürzlich eine neue Methode vorgestellt, mit der Unternehmen die diversen Entwicklungsstufen im mobile Marketing verstehen, adäquate Budgetaufwendungen für ihre krossmediale Strategie errechnen und den Reifegrad ihrer mobile Initiativen bewerten können. Der Score Your Mobile Marketing Maturity-Bericht beschreibt die Prozesse Organisation, Planung und Implementierung und Messung. In jedem Abschnitt gibt es gezielte Fragen, die dem Unternehmen helfen sollen, den Status des eigenen mobilen Marketingprogramms zu evaluieren und zu verbessern. Offenbar ist eine Verbesserung in vielen Fällen angesagt. Obwohl die meisten Werbetreibenden nämlich bereits auf mobile setzen, werden die Kampagnen noch als Einzelmaßnahmen gefahren. Schade, denn wer mobile in den Medienmix einbindet, nutzt wertvolle Chancen zur Kundenbindung und Absatzsteigerung. Beispiel: Adidas

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Was das neue Apple iPhone 5 fürs Mobile Marketing bedeutet

Raten Sie mal, worüber alles heute diskutiert! Bingo: Das neue iPhone 5 ist erwartungsgemäß in aller Munde. Man spricht über den Präsentationszauber, die Technologie, die Features und das Businesspotential. Wir, Marketeers, überlegen uns, wie die neue Version des populären Handys das Mobile Marketing künftig begünstigen könnte. Das neue iPhone 5 scheint in diesem Bereich nämlich Aufregendes zu verheissen. Stichworte: größerer Bildschirm und Passbook.

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