Facebook: Megaerfolg mit mobiler Werbung

Vor zwei Jahren hatte ihn die Businesswelt fast abgeschrieben. Dem blutjungen Megamilliardär, Mark Zuckerberg, schien kurz nach dem missratenen IPO von Facebook, die Luft auszugehen. “Der Crash wird kommen. Und Facebook, der vermeintliche Weltveränderer, der in Wirklichkeit nichts weiter ist, als ein Werbungs-getriebener Site, wird mit allen anderen untergehen”, schrieb damals Michael Wolff. Das Web als profitables Werbemedium sei ein Trugschluss, der sich nicht länger ignorieren ließe, so der Medienexperte weiter. Zuckerberg blieb angesichts dieser düsteren Prognosen ungerührt optimistisch. Wie sich herausstellt, mit gutem Grund. Heute steht die Facebook-Aktie auf einem Rekordhoch. Der Grund: Facebook hat herausgefunden, wie man im mobilen Umfeld Geld verdient.

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Über Millenials, Mobile und das Marketing von Morgen

Wer noch Zweifel am bevorstehenden Siegeszug von Mobile hegt, der sollte sich die Resultate einer Studie von IPG Media Lab und YuMe zu Gemüte führen. Die Studie  untersucht das Medienverhalten der Millenials und deckt interessante Trends auf. Beispiel: Millenials verzichten zunehmend auf TV. Im Vorjahr allein schwand der Fernsehkonsum der heute 18-24-Jährigen um 10%. Dafür legen die Jugendlichen in Sachen Mobile mächtig zu. Rund 35% gucken sich Videos am liebsten am Handy und am Tablet an; für TV entscheiden sich hingegen nur knapp 10%. Dass die Millenials ihr Handy vorziehen, bedeutet aber nicht, dass sie die meiste Zeit unterwegs sind. Im Gegenteil: Ganze 99% gucken Videos am liebsten daheim auf ihrem Smartphone. Unglaublich, sagen Sie? Es kommt noch unglaublicher:

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Die Technologie rast voran. Das Marketing hinkt nach.

New York steht wieder mal im Brennpunkt des Weltinteresses. Neben der UNO-Vollversammlung finden gegenwärtig im Big Apple auch Industriekonferenzen statt. Die allgemeine Öffentlichkeit ist, ob des lästigen Verkehrsgeschehens und der Extra-Sicherheitsmaßnahmen, mehr als genervt. Marketeers lässt das aber kalt. Sie freuen sich nämlich über die Advertising Week, die jährlich im Herbst in New York abgehalten wird und mit hochkarätigen Veranstaltungen und Präsentationen aufwartet. Viel Interesse generierte unter anderem auch der Vortrag von Josh Chasin. Der Chief Research Officer von comScore erzählte bei der OMMA Mobile-Konferenz letzten Montag nämlich über eine neue Studie, die der gegenwärtigen Nutzung mobiler Geräte auf den Grund geht.

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Facebook schwört auf Mobile und setzt dabei ausgerechnet auf TV

Es soll weder ein App noch ein Betriebssystem sein, das neue Facebook “Home,” und schon gar kein neues Gerät. Vielmehr will Zuckerberg, die gängigen Android-Handys in ein “großartig-einfaches, soziales  Instrument” verwandeln und Usern umgehenden Zugang zu ihrer gesamten Facebook-Erfahrung vermitteln, sobald sie ihr mobiles Telefon einschalten. Gut, Marc McClusky vom Wired Magazin nennt das neue Facebook Phone etwas verächtlich ein “Apperating System” und sein Kollege Mat Honan spricht von einem “Triumph der Mittelmäßigkeit” wohl weil die eigentliche Hardware weder neu noch revolutionär ist. Trotzdem sind die meisten Beobachter überzeugt: Mit dem neuen Facebook-Home kann der heutige Social Media King auch zu einem Top-Player im mobile Markt mutieren. Entscheidend für den künftigen Erfolg ist natürlich die Reaktion des Publikums. Und die will Zuckerberg jetzt ausgerechnet mit einer TV-Werbekampagne positiv beeinflussen. Es ist die erste für Facebook, und sie ist offensichtlich noch nicht startklar, obwohl Ausschnitte bereits auf der gestrigen Pressekonferenz gezeigt wurden. Hier aber ein YouTube-Werbevideo, das Facebook gestern life geschaltet hat.


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Kein Aprilscherz: Mobile Werbung spricht mit Kunden

Ausgerechnet am 1. April präsentierte Nuance Communications ein neues, mobiles Werbeformat, über das sich Marken direkt mit ihren Kunden unterhalten können. Der führende Entwickler von Voice-Applikationen, der unter anderem auch Google Voice und Apple Siri möglich macht, will damit, laut eigenen Angaben, “die tradtionelle mobile Werbung in eine engagierende, amüsante Unterhaltung verwandeln.” Funktionieren soll die neue sprechende Werbung, wie folgt:

 

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Google gewinnt. Facebook und Yahoo landen auf den Plätzen

Google ist einfach nicht aufzuhalten. Laut einer aktuellen Studie von eMarketer, schickt sich der Suchmaschinenking jetzt auch an, Führungsposition im Bereich online Display-Werbung zu übernehmen und die bisherigen Spitzenreiter, Facebook und Yahoo, auf die Plätze zu verweisen. Auch in der mobilen Werbung soll Google, laut Bericht, fortan an erster Stelle stehen.

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Social Scanning via QR Codes schafft Vertrauen im Business

Es passiert immer wieder: Man trifft einander zu einem ersten Geschäftsmeeting und tastet sich beim gegenseitigen Kennenlernen langsam vor. „Ach Sie kommen aus New York? Dann kennen Sie vielleicht X oder Y.“ „ Sie waren bei der letzten IAB MIXX Werbekonferenz? Dann haben Sie bestimmt Z getroffen!“ „ Sie spezialisieren sich darauf, Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum bei ihrem USA Marketing zu unterstützen? Na, dann haben Sie ja vielleicht schon mit A und B gearbeitet?“ Kurz, man sucht gemeinsame Bekannte, und je mehr man von ihnen finden und respektieren kann, desto rascher fasst man Vertrauen zu seinem neuen Gegenüber. Ein Unternehmen hat sich nun überlegt, wie man diese Glaubwürdigkeits-schaffende Verbindungssuche sofort, möglichst sogar schon vor dem ersten Meeting, ins Spiel bringen kann.

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Chance und Risiken der cross-medialen Werbung. Beispiel: New York Times

Manchmal hat das Leben im Big Apple einen ganz besonderen Reiz – Sonntagmorgen, etwa, wenn man sich beim Frühstück, ganz ohne Eile, der Wochenendausgabe der New York Times widmen kann. Ich halte oft einen Augenblick lang inne, genieße die taktile Wahrnehmung der dicken Papiermappe und freue mich auf die vielen bunten Beiträge, die ihr umfangreiches Inneres verheißt. Dann erst tauche ich in das gedruckte Geschehen ein. Gestern hielt ich es ebenso und sah einem ungebrochenen Lesevergnügen entgegen. Aber ausgerechnet, als ich den Frontteil der Zeitschrift aufschlug, stieß ich auf eine doppelseitige Anzeige, die meine Pläne jäh durchkreuzen sollte. Continue reading “Chance und Risiken der cross-medialen Werbung. Beispiel: New York Times”