Native Advertising: viel diskutiert und [noch] wenig verstanden

Native Advertising konnte sich als Parade-Modewort unserer Branche in letzter Zeit einen Namen machen. Kein Wunder: Hat doch kein Geringerer als J.P Morgan versichert, die Disziplin würde noch in 2014 den Standard für mobile Werbung setzen und rasch auch andere digitale Kanäle erobern. Eine Vorhersage, die eMarketer denn auch alsbald mit Zahlen zu untermauern wusste. 2,85 Milliarden Dollar, so der Marktforscher, würden Unternehmen in diesem Jahr in Native Advertising investieren. Klang bestechend. Allein, die Realität sieht ein wenig anders aus. De facto scheint sich die Taktik nämlich erst zögerlich durchzusetzen.

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Warum Content Marketer Klick- und Sharingraten vergessen müssen

Content Marketer und Native Advertiser investieren viel Zeit und Mühe in die Erstellung relevanter Inhalte. Aber lohnt sich der Aufwand? Werden die Texte auch wirklich gelesen? Dieser Basisfrage gingen kürzlich die Forscher von Chartbeat auf den Grund. Sie untersuchten 2 Milliarden Seitenansichten von 580.000 Artikeln und kamen dabei zu folgenden beunruhigenden Erkenntnissen: Marketer verstehen das Verhalten des online Besuchers nicht. Sie jagen Klick- und Sharing-Raten nach und meinen, die Werte würden Leseraufmerksamkeit bekunden. Die Wirklichkeit sieht anders aus: Wenn online Besucher auf eine Seite klicken, tja selbst wenn sie sie via Facebook und Twitter weiterleiten, heißt es noch lange nicht, dass sie sie auch selber lesen.

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Native Advertising und das Drama um das Time-Titelblatt

Letzte Woche gab es einen Skandal in der amerikanischen Medienwelt. Das ehrenwerte Time Magazine hatte auf dem Cover eine Werbung für Verizon geschaltet. Gut es handelte sich dabei lediglich um eine klitzekleine Anzeige, unterhalb des Adressetikettes. Trotzdem waren Beobachter empört. Media Bistro, etwa ging soweit zu deklarieren, der 22. Mai 2014 würde in die Geschichte, als “Todestag der Titelblätter”, eingehen. Schließlich habe Time damit die eiserne Regel der American Society of Magazine Editors (ASME) gebrochen und ihre Anweisung zur strikten Trennung von Werbung und Redaktion in den Wind geschlagen.

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Content Marketing heute: 4 aktuelle Tipps

In meiner letzten Post, habe ich über fünf Dinge berichtet, die man im Content Marketing tunlichst vermeiden muss. Heute will ich, ganz im Gegensatz dazu, über vier Maßnahmen sprechen, die Sie jetzt ergreifen sollten, um Ihr Content Marketing zu dynamisieren.

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Sotschi-Sieger: Native Advertising

Im online Advertising findet gegenwärtig ein regelrechter Paradigmenwechsel statt. Vorbei sind die Zeiten, in denen bunt-bewegte Banner Wirkung zeitigten. Heute klickt kaum einer mehr auf sie. Kein Wunder also, dass sich Werbetreibende nach neuen Taktiken umsehen. Dabei entscheiden sie sich immer häufiger für Native Advertising und präsentieren ihre Markeninhalte, journalistisch aufbereitet, im redaktionellen Stream. Und weil nicht nur die Effizienz, sondern parallel dazu auch die Preise der traditionellen Banner Ads stetig abwärts purzeln, jubeln mittlerweile Herausgeber der neuen lukrativen Werbedisziplin ebenfalls kräftig zu. So ist es auch zu verstehen, dass Native Advertising in Sotschi einen Sieg nach dem anderen feiert.
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US-Medien und Marketer setzen auf Native Advertising

Native Advertising wird für online Medien zusehends zum Top-Thema. Kein Wunder! Die Disziplin, die Markeninhalte in redaktioneller Aufbereitung präsentiert, bietet Herausgebern eine gigantische Chance. Mit ihrer Hilfe könnten sie die rasant-schwindenden Einnahmen aus der klassischen Werbung nämlich nicht nur ausgleichen, sondern sogar übertreffen. Und weil schlaue Medieninhaber hier ein lukratives Business wittern, lassen sie sich mancherlei einfallen, um es maximal auszuschöpfen.

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Native Advertising und Content Marketing

Native Advertising ist derzeit in aller Munde. Was man unter dem Begriff genau versteht: die nahtlose Einbindung von Markeninhalten in das redaktionelle Angebot von Herausgebern. Die Disziplin ist zwar nicht neu und wird unter diversen Namen, wie Contextual Advertising und Sponsored Content, seit Jahren betrieben. Allein diese Woche, hielt es die IAB (Interactive Advertising Bureau) endlich für nötig, sie klaren Regeln zu unterwerfen.  Kein Wunder! Native Advertising hat zwar das Potenzial, Medien als signifikante Einnahmequelle, Marken als effizienter Botschaftsmultiplikator, und Kunden als relevanter Informationsbeschaffer zu dienen. Allerdings gibt die Disziplin auch Anlass zu Kritik.

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