Quo Vadis Content Marketing

Landin_on_Tallinn_Ulemiste_(TLL)Bevor wir von der Zukunft des Content Marketings sprechen, erst Mal ein Wort zur Gegenwart. Laut einer Studie des CMO Councils, fließen heute 26% der amerikanischen Marketingbudgets in die vielgelobte Disziplin. 26%! Unglaublich wenn man bedenkt, dass Content Marketing von wenigen Jahren noch ein Fremdwort war und einer klaren Definition bedurfte. Die rasante Entwicklung ist sowohl für Kunden als auch für Marketer erfreulich. Für Kunden, weil sie wirklich wertvolle Inhalte bekommen; und für Marketer weil sie Sinnvolles produzieren und Erträge steigern. Allerdings hat der Siegeszug des Content Marketings auch einen Preis. Denn je mehr gute Inhalte es gibt, desto schwieriger wird es, sich von der Konkurrenz abzusetzen. Hier deshalb ein paar Tipps, worauf es Zukunft zu achten gilt.

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Plus ça change… Marketing leidet immer noch an mangelndem Rentabilitätsnachweis

Neue Technologien, Erkenntnisse, und Taktiken haben das Marketing in den letzten Jahren grundlegend verändert. Wer, wie ich, das Metier noch im letzten Jahrhundert praktiziert hat, der staunt nicht schlecht über die atemberaubenden Innovationen, die es uns heute erlauben, Kunden und Interessenten zu engagieren und unsere Geschäftsziele voranzutreiben. Trotz der rasanten Erneuerung zeigt das Grundsatzproblem im Marketing aber erstaunliche Beständigkeit. Jedenfalls erachten viele CMOs die Unfähigkeit Umsatzergebnisse direkt auf einzelne Marketinginitiativen zurückzuführen als ihr größtes Berufsrisiko. Continue reading “Plus ça change… Marketing leidet immer noch an mangelndem Rentabilitätsnachweis”

Quo Vadis Werbedollar? Zu Twitter und Facebook jedenfalls nicht!

Social Media, allen voran Twitter und Facebook, gelten gemeinhin als die populärsten digitalen Plattformen. Was führende Werbetreibende anbelangt – offenbar zu Unrecht. In einer aktuellen Rangliste der digitalen Werbebudgets großer Agenturen, wie Aegis, Havas, Interpublic und Publicis, firmieren die beiden Social Media-Riesen lediglich unter ferner liefen.

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Was ist Search Retargeting, und worauf ist dabei zu achten?

Retargeting, die Praxis, Werbungen dem jeweils individuellen Verhalten des online Users anzupassen,  hat sich in den USA weitläufig durchgesetzt. Vor allem im Bereich Display Advertising feiert die Technik große Erfolge. Wie sie funktioniert? Besucher einer Website werden zunächst genau beobachtet. Bekunden Sie Interesse an einem bestimmten Produkt, etwa weil sie es sich näher ansehen oder nach dem Preis gucken, so bekommen sie laufend, gezielte Bilder des Produktes eingeblendet, auch wenn sie die Webseite des ursprünglichen Anbieters längst verlassen haben. Retargeting wird jetzt aber auch zunehmend in anderen Werbeformen eingesetzt. Besonders vielversprechend entwickelt sich die Praxis im Suchmaschinenmarketing.

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Content Marketing: ein Buch mit sieben Siegeln?

In Amerika hat sich das Content Marketing bereits als unabdingbarer Erfolgsfaktor im Marketing-Mix etabliert. In Deutschland setzt sich die Disziplin aber erst allmählich durch. Man spricht zwar über ihre Vorteile, darüber, dass sie Social Media- und Suchmaschinenmarketing speist, den Vertrieb unterstützt und Umsätze steigert. Allerdings gilt Content Marketing vielerorts immer noch als Buch mit sieben Siegeln. Nachstehend also ein paar aufklärende Fakten.

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B2B-Marketing: Suchmaschinenmarketing nimmt ab, Social Media legt zu, und Email punktet.

B2B-Unternehmen überlegen immer, wie sie ihre Werbebudgets am besten aufteilen können. In den letzten Jahren kehrten viele den traditionellen Taktikten den Rücken und investierten stattdessen zunehmend ins online Marketing. Besonders das SEM, das bezahlte Suchmaschinenmarketing erfreute sich zunehmender Beliebtheit, weil es rasche Resultate und ein hohes ROI versprach. Jetzt scheint der Trend aber ein wenig abzuflauen. Laut der 2012 B2B Marketing Benchmark Studie von Optify , fiel die Anzahl der B2B-Unternehmen, die in SEM-Kampagnen investierten im letzten Jahr jedenfalls um ganze 10%. Das ist umso erstaunlicher, als die Ergebnisse der B2B-SEM-Kampagnen im Schnitt ausgesprochen gut ausgefallen sind.

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Social Media firmieren in amerikanischen B2B-Marketingbudgets immer noch unter „ferner liefen“

Marketing Sherpa hat kürzlich 900 B2B-Marketeers über die Aufteilung ihrer Marketingbudgets befragt. Die Antworten waren einigermaßen erstaunlich.  B2B-Unternehmen investieren mehrheitlich weiterhin in „traditionelle“ online Maßnahmen, wie Websites, Email Marketing und Suchmaschinenmarketing. Social Media-Marketingaktionen scheinen im B2B-Umfeld allerdings noch kaum zu Buche zu schlagen.  Telemarketing und Print, bislang Basisgeschütze im B2B-Marketingarsenal, verlieren zusehends an Bedeutung.

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Wie krisenfest ist das Marketing wirklich?

Alles spricht entgeistert über die S&P-Ratingabstufung für die USA und verfolgt besorgt die purzelnden Aktienkurse, die selbst vor Google und Microsoft, nicht Halt zu machen scheinen. In Marketingfachkreisen herrscht indes ein positiver Ausblick. Stress in der Wirtschaft, so etwa George John, der CEO des Werbetechnologie-Anbieters Rocket Fuel, sei ausgesprochen gut fürs Marketing. Continue reading “Wie krisenfest ist das Marketing wirklich?”

Erfolg im internationalen PPC-Marketing: 3 Tipps

Heute Morgen habe ich Amerika Marketing als Suchbegriff in google.de eingegeben. Erfreulicherweise firmierte unsere absatzwirtschaft-Kolumne, der „Brief aus Amerika“, gleich an erster Stelle in den organischen Ergebnissen. Weniger erfreulich, aber einigermaßen erheiternd, war der einzige, bezahlte Treffer (siehe Bild).  Er war (ausgerechnet) von einer Online Marketing-Agentur geschaltet worden und könnte, gerade auch ob seiner konkurrenzlosen Platzierung, sicher wirkungstark sein, wenn dem Verfasser da nicht ein peinlicher Schnitzer im Anzeigentext unterlaufen wäre. „Brechen Sie in den Amerikanischen Markt“, steht da deutlich geschrieben, „wir zeigen Ihnen wie’s geht“. Oje! Da hat wahrscheinlich jemand Wort für Wort übersetzt. In Englisch hieß es wohl „Break Into The American Market“, und das klingt gut. Im Deutschen nehmen die Worte allerdings ein ganz andere Bedeutung an. Aus dem Missgeschick lassen sich drei typische Fehler ableiten, die Unternehmen tunlichst vermeiden sollten, wenn sie international-erfolgreiche PPC-Kampagnen fahren wollen.

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Erfolgs- und Qualifizierungspotentiale in E-Commerce

Der Montag nach dem langen Thanksgiving Wochenende gilt in Amerika als der größte online Shopping-Tag des Jahres. Retail-Websites locken mit Megadiscounts und diversen Specials Deals und der zunehmend vernetzte US-Konsument greift immer beherzter zu. Dieses Jahr hat sich der Cyber Monday für online Businesses denn auch besonders erfreulich entwickelt: Er konnte, mit einem Gesamtumsatz von über einer Milliarde Dollar, sogar erstmals sein offline Pendant, den Black Friday, deutlich übertreffen. Aber obwohl sich online Shopping in Amerika rasch flächendeckend durchsetzt, scheint das Angebot, zu Wünschen übrig zu lassen. Jedenfalls hat Google bei einer kürzlich durchgeführten Twitter-Umfrage noch beträchtliche Qualifizierungspotentiale ermittelt. Continue reading “Erfolgs- und Qualifizierungspotentiale in E-Commerce”