Andere Sprachen, andere Sitten

Mein Mann und ich kommunizieren in drei Sprachen. Das kommt nicht von ungefähr. Deutsch ist für uns beide Muttersprache. Studiert haben wir in Israel; nun leben wir seit geraumer Zeit in den USA. Neben Deutsch, fließen also Hebraïsch und Englisch ganz natürlich in unsere Unterhaltungen mit ein. Wir merken gar nicht, wann und wie wir von einer in die andere Sprache wechseln. Meine Freundin, Adina, ihres Zeichens Soziologin mit linguistischer Grundausbildung, merkt es aber sehr wohl. Und sie erkennt auch die feinen Unterschiede, die der jeweilige Sprachgebrauch in uns und in unseren Dialogen auslöst. “Ihr behandelt unterschiedliche Themen und benehmt Euch anders, je nachdem welche Sprache ihr miteinander sprecht”, klärte sie uns jüngst auf. Diese Beobachtung würde aber, so Adina weiter, nicht nur uns persönlich betreffen; sie decke sich auch mit den Erkenntnissen diverser empirischer Untersuchungen.

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“Lokaler als die ‘Natives'” oder wie man mehrsprachiges, multikulturelles Content Marketing richtig macht

Content Marketing gilt gemeinhin als unersetzlicher Erfolgsfaktor im modernen Marketing Mix. Aber nicht alle Content Marketing-Initiativen treffen ins Schwarze. Sie stehen und fallen zumeist mit der Güte der veröffentlichten Inhalte. Qualität, Aktualität und Zielgruppen-Relevanz in einem Land und in einer Landessprache richtig hinzukriegen, ist schon mal schwierig genug. Noch schwieriger wird es bei mehrsprachigen, multikulturellen Content Marketing-Programmen. Dass hier nicht nur die Künste der gelungenen Übersetzung und der geschliffenen Transcreation, sondern auch ein feines Verständnis für die geografisch-unterschiedlichen Content-Ansprüche und Geschmacksrichtungen erforderlich sind, zeigt BuzzFeed.

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Tipps für einen erfolgreichen USA-Markteintritt

Screen Shot 2016-06-09 at 11.47.40 PMEs passiert immer wieder: Ein deutsches Unternehmen ist im Heimmarkt erfolgreich und will, ob der Größe und Kaufkraft des erhofften Kundenstamms, in die USA expandieren. Man prüft kurz, ob Interesse am Angebot besteht, stellt auf ein paar amerikanischen Messen aus, ergattert vielleicht auch noch den einen oder anderen lokalen Kunden – und beschließt schließlich in den USA eine Niederlassung aufzubauen. Die Probleme lassen nicht lange auf sich warten: Man hat die lokale Bürokratie unterschätzt, findet nur schwer die passenden Partner und Mitarbeiter, und beißt sich die Zähne an der Kundenakquise aus. Trotz diverser Meetings, Cold Calling- Kampagnen, und Emails geht das Geschäft nur zäh, sehr zäh voran. Und so kommt es, wie es nicht kommen muss: Man steckt die mittlerweile doch recht erhebliche Investitionssumme als Verlustposten weg und packt die Koffer. Für all jene Unternehmen, die es anders machen wollen, hier ein paar Tipps für den erfolgreichen USA-Marktauftritt.

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Willkommen im Schwerdt-Blog

In diesem Marketing-Blog finden Sie künftig jede Menge aktueller Informationen und Tipps zum Thema internationales Marketing, frisch aus der Feder von Yvette Schwerdt. Hier geht es um mehrsprachiges, multikulturelles Content Marketing, Transcreation, Social Media, Mobile Marketing, Werbung und PR, Omnichannel Marketing, traditionelle und innovative Medien, Branding – kurz, es geht um alles, was das Thema Marketing in aller Welt und besonders in den USA und in Deutschland so spannend macht.
Gleich nächste Woche geht es richtig lost, mit handfesten, umsetzbaren Tipps zum mehrsprachigen Content Marketing.
Wir hoffen, Sie haben Spaß an den Beiträgen , lassen sich vom ihnen ein wenig inspirieren und schicken uns auch mal Feedback.
Wir freuen uns auf den Dialog.

Die Macht der Worte

Screen Shot 2016-04-28 at 3.39.02 PMWenn ich, nach langem Flug, in meiner Geburtsstadt Wien lande, kommt stets Freude auf. Ich freue mich auf mein Elternhaus, auf die Lieben, die mich dort erwarten, auf meine Freunde, auf mannigfache kulturelle und kulinarische Leckerbissen, und weil ich nun einmal ich bin, auf den Genuss, allerorts in meiner Muttersprache zu schwelgen. Allein, dieser Genuss wird mir bisweilen vergällt. Letzten Dienstag, etwa, fiel mir eine große Juwelenwerbung in der Flughafen-Ankunftshalle auf. Grafisch war da nichts auszusetzen. Allein die Worte, die prominent auf dem Plakat prangerten, machten mir zu schaffen. „IN EVERY WOMAN IS A QUEEN“ stand nämlich, da zu lesen. Warum die Tagline für eine Schweizer Uhr in English konzipiert wurde, war mir schon mal schleierhaft. Dass sie dann auch noch grammatikalisch zu wünschen übrig ließ, wunderte mich zusätzlich.  Besonders enttäuschend war für mich aber die Tatsache, dass hier fahrlässig mit Worten umgegangen worden war.

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Warum deutsche Unternehmen in Amerika auf Transcreation setzen sollten

Die junge Frau trachtete, sich ewiglich an ihren Freund zu binden. Nachdem sie Babylon als Übersetzungstool konsultiert hatte, wollte sie sich die Worte “Ich liebe [Name des Glücklichen]”, in Hebräisch, auf den Nacken stechen lassen. Aber ach! Als sie aus dem Tattoostudio kam, stand auf ihrer zarten Haut zu lesen: “Babylon ist das weltweit führende Wörterbuch und Übersetzungssystem.” Nein, das ist kein Scherz. Die Arme war tatsächlich Opfer eines Übersetzungsmalheurs geworden. Sie ist nicht die einzige. Auch bei Unternehmen, die international tätig sind, gibt es immer wieder, erheiternde Übersetzungskalamitäten zu bestaunen. Ich erinnere hier nur an den Flop der amerikanischen Papiertaschentücher, die in Deutschland unter ihrem Markennamen “Puffs” eingeführt wurden. Diese Post sei also einem Thema gewidmet, dass die Geschicke des internationalen Marketings zunehmend bestimmt. Ich spreche von der Transcreation (Transkreation).

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Internationales Content Marketing und die Wiederverwertung von Inhalten

6325041143_fcc508e243_oNeulich ist mir folgendes Missgeschick passiert: In meinem Eifer rasch per Handy eine Weisheit auf Facebook zu posten, habe ich, aus Versehen, auf mein Profilbild geklickt. Das Foto selbst hat sich zwar nicht verändert. Trotzdem sandte das System eine Nachricht über mein vermeintlich-neues Konterfei aus. Und meine Facebook-Freunde reagierten. Die einen mit einem netten Kommentar, die anderen  mit einem freundlichen Like. Keiner aber bemängelte den fehlenden Neuigkeitswert. Erst fand ich den Vorfall ein wenig peinlich, dann eher erheiternd, und schließlich einigermaßen erkenntnisreich. Er zeigt nämlich einmal mehr, wie gut sich manche Inhalte wieder verwerten lassen. Besonders Unternehmen, die international tätig sind, können in ihrem Content Marketing von dieser Taktik profitieren. Allerdings gilt es dabei, auf folgende Punkte  zu achten.

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