Warum deutsche Unternehmen in Amerika auf Transcreation setzen sollten

Die junge Frau trachtete, sich ewiglich an ihren Freund zu binden. Nachdem sie Babylon als Übersetzungstool konsultiert hatte, wollte sie sich die Worte “Ich liebe [Name des Glücklichen]”, in Hebräisch, auf den Nacken stechen lassen. Aber ach! Als sie aus dem Tattoostudio kam, stand auf ihrer zarten Haut zu lesen: “Babylon ist das weltweit führende Wörterbuch und Übersetzungssystem.” Nein, das ist kein Scherz. Die Arme war tatsächlich Opfer eines Übersetzungsmalheurs geworden. Sie ist nicht die einzige. Auch bei Unternehmen, die international tätig sind, gibt es immer wieder, erheiternde Übersetzungskalamitäten zu bestaunen. Ich erinnere hier nur an den Flop der amerikanischen Papiertaschentücher, die in Deutschland unter ihrem Markennamen “Puffs” eingeführt wurden. Diese Post sei also einem Thema gewidmet, dass die Geschicke des internationalen Marketings zunehmend bestimmt. Ich spreche von der Transcreation (Transkreation).

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