Tipps für einen erfolgreichen USA-Markteintritt

Screen Shot 2016-06-09 at 11.47.40 PMEs passiert immer wieder: Ein deutsches Unternehmen ist im Heimmarkt erfolgreich und will, ob der Größe und Kaufkraft des erhofften Kundenstamms, in die USA expandieren. Man prüft kurz, ob Interesse am Angebot besteht, stellt auf ein paar amerikanischen Messen aus, ergattert vielleicht auch noch den einen oder anderen lokalen Kunden – und beschließt schließlich in den USA eine Niederlassung aufzubauen. Die Probleme lassen nicht lange auf sich warten: Man hat die lokale Bürokratie unterschätzt, findet nur schwer die passenden Partner und Mitarbeiter, und beißt sich die Zähne an der Kundenakquise aus. Trotz diverser Meetings, Cold Calling- Kampagnen, und Emails geht das Geschäft nur zäh, sehr zäh voran. Und so kommt es, wie es nicht kommen muss: Man steckt die mittlerweile doch recht erhebliche Investitionssumme als Verlustposten weg und packt die Koffer. Für all jene Unternehmen, die es anders machen wollen, hier ein paar Tipps für den erfolgreichen USA-Marktauftritt.

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Wie man sich in Amerika unbeliebt macht  

happy-mothers-day-48963_1280Nun lebe ich ja schon lange in New York und habe mich der Kultur und den Gepflogenheiten meines Gastlandes weitgehend angepasst. Ich rufe flüchtigen Bekannten ein joviales “Hi, How Are You” zu, warte aber ihre Antwort nicht ab, esse Pizza ohne Besteck, hole mir morgens auf dem Weg zur Subway noch rasch meinen Starbucks-Fix, und vergesse sogar ab und an, im Lift zu grüßen. Ja, natürlich gibt’s bei uns Turkey am Thanksgiving und Feuerwerke am 4. Juli. Aber an eines kann ich mich nicht gewöhnen. Ich spreche vom Muttertag. Ausgerechnet.

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Burger King inszeniert gigantischen Bluff

Wie weit würden Sie gehen, um Buzz für ein neues Produkt zu generieren? Burger King geht jedenfalls ganz schön weit. Der Fast Food-Riese kündigte gestern auf  Web, Twitter und Facebook an, er würde seine gesamte Corporate Identity umstellen. Fortan, so hieß es, würde das Unternehmen von Burger King auf “Fries King” umbenannt werden. Der Grund: die neuen “Satisfries,” die die Restaurantkette in 10-Jahre-langer mühevoller Entwicklungsarbeit erschuf, und die nunmehr bei gleichgutem Geschmack 40% weniger Fett und  30% weniger Kalorien als ihre Vorgänger enthielten.

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Marketingpsychologie: 3 Tricks, die wir Amazon, Apple und Facebook abschauen können

Fotoquelle: Flickr

Sie sind einfach nicht zu bremsen, die Giganten unserer Generation. Amazon, Apple und Facebook erfreuen sich nicht nur galoppierender Finanzzahlen, sie haben sich auch nachhaltig in die Herzen ihrer Fans eingenistet. Jedenfalls führen die drei nun auch die aktuelle Liste der Loyalty Leader von Brand Key an. Wie machen sie das bloß? Dieser Kernfrage ging unter anderem auch Behavioral Economics-Experte Dan Ariely in Wired nach und ermittelte dabei eine Reihe cleverer Marketingtricks, denen sich die Top-Unternehmen offenbar bedienen. Drei davon, habe ich hier für Sie im Detail festgehalten.

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Hochmut als [zweifelhafte] Marketingtaktik

Kürzlich wollte sich meine Freundin ein Outfit der Nobelmarke Louis Vuitton zulegen. Nachdem zu diesem Zeitpunkt der Ausverkauf in New York bereits voll im Gange war, fragte sie höflich nach einem Preisnachlass. Die distinguierte Verkäuferin mit der gestylten Chignon-Frisur hob daraufhin nur befremdet die soignierten Augenbrauen und erklärte, ihr Haus würde Preise niemals reduzieren. Was denn mit der übriggebliebenen Ware geschähe, wollte meine Freundin daraufhin wissen. So etwas gäbe es bei Louis Vuitton kaum, und wenn das eine oder andere Stück wider Erwarten wirklich nicht verkauft werde, würde es kurzerhand vernichtet. So viel schnöde Arroganz wirkt auf manche Menschen abschreckend, bei erstaunlich vielen zeitigt sie aber die umgekehrte Wirkung: Sie schafft tatsächlich Begehrlichkeit. Deshalb setzen manche Marken auch bewußt auf den Snob Appeal. Aktuelles Paradebeispiel: Abercrombie & Fitch. Continue reading “Hochmut als [zweifelhafte] Marketingtaktik”

Social Media firmieren in amerikanischen B2B-Marketingbudgets immer noch unter „ferner liefen“

Marketing Sherpa hat kürzlich 900 B2B-Marketeers über die Aufteilung ihrer Marketingbudgets befragt. Die Antworten waren einigermaßen erstaunlich.  B2B-Unternehmen investieren mehrheitlich weiterhin in „traditionelle“ online Maßnahmen, wie Websites, Email Marketing und Suchmaschinenmarketing. Social Media-Marketingaktionen scheinen im B2B-Umfeld allerdings noch kaum zu Buche zu schlagen.  Telemarketing und Print, bislang Basisgeschütze im B2B-Marketingarsenal, verlieren zusehends an Bedeutung.

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USA-Marktauftritt? Bitte mit Gefühl!

Ich lebe zwar schon seit vielen Jahren in Amerika, trotzdem staune ich immer wieder über die eine oder andere Landesgepflogenheit. Paradebeispiel: Die gefühlsbetonte Selbstdarstellung politischer Persönlichkeiten. Diese Woche etwa gab Präsident Obama mehrere prominent-aufgemachte Fernsehinterviews. Der Anlaß? Weder Lybien, noch Afganisthan! Sondern Vatertag. Wirklich.

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